Mittwoch, 6. Oktober 2010

Wer sich für Filmfinanzierungsfragen mit Social-Media-Tools wie Facebook, Twitter und Kickstarter interessiert, sollte das vierte digitalfilmcamp auf dem Filmfest Hamburg besuchen. Hierzu werden die drei innovativsten Social-Media-Filmemacher Europas eingeflogen. Die Köpfe hinter „Iron Sky“, „Nasty Old People“ und „The Cosmonaut“ werden von ihren Erfahrungen mit crowd funding berichten und einen ganzen Tag lang für eure Fragen bereit stehen.
Einen spannenden Workshop bietet Tim Baumann  an: Geschäftsmodelle beim Open-Source-Film. In seiner Diplomarbeit hat er verschiedene Erlösstrategien untersucht. Einige davon sind:
  • Merchandisingartikel. Freie Inhalte verbreiten sich schneller und weiter, als proprietäre Inhalte.  ‘StarWreck’ ein gutes Beispiel dafür, dass der Film selbst umsonst erhältlich ist jedoch ein substantieller Teil des Umsatzes mit dem Verkauf vom Becher bis zum T-Shirt gemacht werden kann
  • Verkauf von aufgewerteten Sondereditionen. Oftmals bietet schon allein eine professionelle DVD Verpackung genug Anreiz für den Kauf eines geliebten Filmes.
  • Product-Placement.
  • Versioning: im Internet gibt es die normale Qualität umsonst, auf einer Blu-ray Disc bekommt man dann den Film in hoher Auflösung
  • Crowd-financing: hier helfen die Fans mit, einen Film zu realisieren, in dem sie sich an den Produktionskosten beteiligen.
www.digitalfilmcamp.de

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