Mittwoch, 10. Juni 2020

Willkommen zurück

Diesen Blogg hatte ich 2010 eingerichtet. Kurz danach startete ich ernsthaft mit meiner Selbständikgeit. So war ich beispielsweise als Referent bei Fundraisingtagen aktiv, führte Beratungen durch, konzipierte Projekte, stelle Anträge und war häufig auch für die erfolgreiche Projektdurchführung zuständig. All dies hatte ich auf meiner Firmenhomepage www.mittelundwege.eu beworben. Die Seite war damals noch mit dem WebSiteBaker erstellt. Gehostet wurde die Seite von einem entfernten Nachbarn aus seinem Wohnzimmer an der Panke. Den WebSiteBaker gibt es nicht mehr. Auch der Nachbar hat sich von uns verabschiedet. Da ich 2015 meine Selbständigkeit eingestellte, hatte ich keinen Grund mehr für eine professionelle Webpage. Nun juckt es mich wieder in den Fingern. Ich will mein Wissen und meine Einschätzungen teilen. Nicht als Teil einer Organisation, sondern als Einzelperson. Hierfür belebe ich nun diesen Blogg wieder. Ein ganz einfacher google-Blogg. Nicht weil ich google liebe. Einfach, weil dieser Service all die Jahre weiter überlebt hat.
Ein herzliches Willkommen zurück.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Jugend hilft fördert soziale Projekte von Jugendlichen

Wettbewerb „Jugend hilft!“ fördert soziale Projekte von Jugendlichen
Bis zum 15.03.2011 können sich junge Menschen zwischen sechs und 21 Jahren mit ihren sozialen Projekten bei bewerben. Eine Jury wählt bis Mitte Mai 2011 die besten acht Projekte aus.  Die Gewinner werden zu einiem viertägigen Camp eingeladen, bei dem sie nützliche Tipps zur weiteren Umsetzung ihrer Aktionen erhalten. 
Unabhängig vom Wettbewerb unterstützt „Jugend hilft!“ das ganze Jahr über soziale Hilfsprojekte von Jugendlichen. Pro Jahr werden ca. 100 Projekte finanziell gefördert.  Kontakt: Children for a better World e.V., Oberföhringer Str. 4, 81679 München, Tel.: 089 – 45 20 94 30, E-Mail: info@children.de, www.jugendhilft.de.

Mittwoch, 17. November 2010

Kulturförderung: Vorstellung der Datenbank

"Wer fördert was? Die Antwort ist ganz einfach!" Dies verspricht die Homepage des deutschen Informationszentrums für Kulturförderung.

Die Vielfalt ist beeindruckend. Viel Spaß beim Schmökern.

Freitag, 22. Oktober 2010

Software für Tauschringe

Ein gutes Online-Tool für Tauschringe habe ich hier gefunden: www.tauschen-ohne-geld.de
Werde ich mit meinem Tauschring gleich testen. Endlich wird auch das Tauschen durch Web2.0 - Internettools leichter.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

CharityStar, eine Initiative der I:Collect AG sammelt getragene Textilien und Schuhe in verschiedenen Geschäften in Deutschland. Nach eigenen Angaben recycelt I:CO diese Textilien fachgerecht und umweltschonend und erhält so den Rohstoff für den Wiederverwertungskreislauf.
Pro abgegebenem Kilo getragener Schuhe und Textilien spenden die I:CO-Sponsoren zwei Cent an den CharityStar. Je mehr in den I:CO-Sammelstellen abgegeben wird, desto häufiger wird somit der CharityStar im Wert von jeweils 1.000,- Euro verliehen. Die Teilnehmer sollen durch den CharityStar motviert werden, ihre Textilien dem I:Collect-System zuzuführen. Dadurch soll auch die Menge von 400.000 Tonnen Textilien, welche jährlich in den Hausmüll landet, reduziert werden.
Und wie wird der jeweilige Gewinner des CharityStars ermittelt?  Auf der Homepage werden Projekte vorgestellt, welche von den Unsern bewertet werden. Wer die meisten Stimmen hat, gewinnt.
Im Zeitraum vom August 2007 bis Juni 2010 wurde der CharityStar sieben mal verliehen. Aktuell wird die Liste übrigens von einem Communiy-Schulgarten Projekt in Soweto mit 796 Stimmen angeführt. Gewonnen haben bisher oft kleine Projekte, welche sich in Afrika engagieren. Dafür dass hinter der Initiative fünf große Firmen stehen, finde ich den bisher gespendeten Betrag etwas gering. Die Idee der Beteiligung der User wiederum gefällt mir. Und hier geht´s zum CharityStar.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Wer sich für Filmfinanzierungsfragen mit Social-Media-Tools wie Facebook, Twitter und Kickstarter interessiert, sollte das vierte digitalfilmcamp auf dem Filmfest Hamburg besuchen. Hierzu werden die drei innovativsten Social-Media-Filmemacher Europas eingeflogen. Die Köpfe hinter „Iron Sky“, „Nasty Old People“ und „The Cosmonaut“ werden von ihren Erfahrungen mit crowd funding berichten und einen ganzen Tag lang für eure Fragen bereit stehen.
Einen spannenden Workshop bietet Tim Baumann  an: Geschäftsmodelle beim Open-Source-Film. In seiner Diplomarbeit hat er verschiedene Erlösstrategien untersucht. Einige davon sind:
  • Merchandisingartikel. Freie Inhalte verbreiten sich schneller und weiter, als proprietäre Inhalte.  ‘StarWreck’ ein gutes Beispiel dafür, dass der Film selbst umsonst erhältlich ist jedoch ein substantieller Teil des Umsatzes mit dem Verkauf vom Becher bis zum T-Shirt gemacht werden kann
  • Verkauf von aufgewerteten Sondereditionen. Oftmals bietet schon allein eine professionelle DVD Verpackung genug Anreiz für den Kauf eines geliebten Filmes.
  • Product-Placement.
  • Versioning: im Internet gibt es die normale Qualität umsonst, auf einer Blu-ray Disc bekommt man dann den Film in hoher Auflösung
  • Crowd-financing: hier helfen die Fans mit, einen Film zu realisieren, in dem sie sich an den Produktionskosten beteiligen.
www.digitalfilmcamp.de

Dienstag, 5. Oktober 2010

Crowdfunding in Deutschland: Startnext und mySherpas

Gleich zwei neue Plattformen im Bereich Crowdfunding habe ich entdeckt: 

"mySherpas ist eine Plattform, auf der Du die Möglichkeit hast, für Dein Projekt Unterstützer, sog. Sherpas, zu finden und diese für Dein Projekt zu begeistern, damit sie Dich und Dein Projekt finanziell unterstützen."
Startnext bezeichnet sich als "die erste Crowdfunding Plattform für Künstler und Kreative in Deutschland". Das Portal ermöglicht eine neue Art kreative Projekte zu entdecken und zu finanzieren.
Mit "Startnext können Starter (Künstler, Musiker, Filmemacher, Designer, Fotografen, Autoren, Journalisten, ...) ihre Projekte durch viele einzelne Personen finanzieren lassen (Crowdfunding). Im Gegenzug bekommen die Supporter (Fans, Freunde, Bekannte, Familie, Firmen und Mäzene) vom Starter einzigartige Dankeschöns (Involvierung ins Projekt, Hintergrund-Informationen, Zusatzmaterial, persönlicher Kontakt), das fertige Produkt (exklusive oder limitierte Version) und das Erlebnis hautnah bei der Entstehung eines Projektes (Film, Musik, Buch, Grafik, Event, Fotos, Gemälde, Performance, ...) dabei zu sein. 
Auch gemeinnützige Organisationen können hier ihre Projekte einstellen und eine Spendenquittung ausstellen."
Vom Grundsatz her sind diese beiden Portale vergleichbar. MySherpas betont in ihrer Selbstdarstellung " für alle da zu sein, d.h. als Plattform sowohl Privatpersonen/Firmen mit außergewöhnlichen Projekten oder Ideen zu unterstützen, als auch Organisationen zu helfen, die einen wohltätigen Zweck verfolgen". Deswegen spricht MySherpas bewußt nicht von Fundraising sondern von Crowndsponsoring. Im internationalem Bereich sind derartige Portale schon erfolgreich (z.B. das Musikportal "sellaband"). Ich bin gespannt, wie sich diese Portale auf dem etwas kleinerem deutschsprachigen Raum entwickeln werden. Beide Anbieter versuchen ihren Betrieb durch eine Provision in Höhe von 10 % zu finanzieren.